Aktuelles

Das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden…
Anlässlich des 60-jährigen Betriebsjubiläum war die Belegschaft am 15.09.2017 auf einem Ausflug zur Produktvorstellung/Seminar und Werksbesichtigung bei Lignotrend Produktions GmbH in Weilheim 
sowie bei GUTEX Holzfaserplattenwerk in Waldshut-Tiengen. 
Es war für uns ein sehr schöner und auch informativer Tag.
Wir möchten uns an dieser Stelle nochmals herzlich bei Wolfgang Albiez und Armin Bronner sowie Andreas Kögler und Moritz Heinicke für die Ermöglichung der Besichtigungen bedanken.
Im Frühjahr 2018 werden wir einen Tag der offenen Werkstatt veranstalten, bei der es ebenfalls die Möglichkeit gibt sich über verschiedene Produkte zu informieren sowie unseren Betrieb zu besichtigen. 
Das genaue Datum wird noch bekannt gegeben.
Ihre Zimmerei Helmle GmbH

Seit 60 Jahren auf der Erfolgsspur

 

40-jähriges Arbeitsjubiläum von Siegfried Hug

 

Siegfried Hug wurde die Urkunde zum 40-järhigen Arbeitsjubiläum bei der Weihnachtsfeier am 20.12.2016 von Bürgermeister Reinhold Scheer überreicht.

 

Wir gratulieren Siegfried Hug zu diesem Jubiläum ganz herzlich und hoffen  auf weitere Jahre mit ihm zusammen bei der Firma Helmle.

 

Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute, weiterhin ein gutes Händchen und natürlich Gesundheit.

 

Beim Klicken des Bildes ( unten ) gelangen Sie zum Zeitungsartikel der Badischen Zeitung vom 18.01.2017.

 

"Zimmerer aus Leidenschaft"

 

 

 

25- jähriges Arbeitsjubiläum von Fritz Löffler

 

Fritz Löffler wurde die Urkunde zum 25- jährigen Arbeitsjubiläum bei der Weihnachtsfeier am 19.12.2015 überreicht.

 

Fritz Löffler begann seine Ausbildung zum Zimmerer am 01.09.1990 bei der Zimmerei Helmle, bei der er bis zum heutigen Tage angestellt ist.

 

Wir gratulieren Ihm zu diesem Jubiläum und wünschen Ihm für seine weitere Zukunft alles Gute, Gesundheit und vor allem weiterhin ein gutes Händchen bei seiner Tätigkeit als Zimmerer.

 

 

 

 

Wohlverdienter Ruhestand

 

Paul Allgeier verabschiedet sich nach 48 Jahren bei der Zimmerei Helmle in den wohlverdienten Ruhestand.

Paul war von 1967 - 2015 bei der Zimmerei Helmle tätig.

 

Im Jahre 1967 war er einer der ersten drei Lehrlinge in der Werkstatt des Firmengründers Friedrich Helmle.

Für seine Kollegen war er immer ein Vorbild, seine kollegiale Art und seine langjährige Erfahrung waren sehr geschätzt.

 

Wir danken Paul Allgeier für die langjährige Zusammenarbeit und wünschen ihm und seiner Frau für die Zukunft Gesundheit und alles Gute.

 

Schwindelfrei und zupackend

 

 

BZ-AUSBILDUNGSSERIE: Als Zimmerer muss Kevin Schultis aus Simonswald oft in die Höhe, aber auch Computerarbeit gehört dazu.

SIMONSWALD. In einem der ältesten Handwerksberufe ist die Tradition so umfassend wie bemerkenswert: Trotz des Einsatzes moderner Maschinen und Computertechnik sind viele Tätigkeiten der Zimmerer erhalten geblieben. Kevin Schultis aus Simonswald hat sich, nachdem er zuvor Praxiserfahrung in diesem Berufsfeld gesammelt hatte, für diesen klassischen Handwerksberuf entschieden.

"Es ist ein sehr reizvoller und interessanter Beruf. Man arbeitet immer auf unterschiedlichen Baustellen mit verschiedensten Bauherren und kooperiert mit vielen anderen Handwerkern. Außerdem bekommt man auch handwerkliche Fähigkeiten, die man praktisch im Alltag einsetzen kann", erzählt der 21-jährige Simonswälder.

Nachdem Kevin Schultis 2012 das Technische Gymnasium mit Abitur abgeschlossen hatte, erprobte er sich im Handwerk und in der Industrie. Dabei stellte er fest, dass ihm das Zimmererhandwerk besonders gefällt. "Es macht Spaß, ist abwechslungsreich, und bietet auch hinterher viele Weiterbildungsmöglichkeiten, wie zum Beispiel Techniker, Meister oder ein Studium im Bauwesen," sagt Kevin. "Eine handwerkliche Ausbildung als Grundlage ist aber immer gut, das würde ich jedem empfehlen", fügt er hinzu. Jetzt arbeitet er für den Simonswälder Zimmereibetrieb Holzbau Helmle GmbH, der zehn Mitarbeiter und neben Kevin noch einen weiteren Auszubildenden beschäftigt.

 

Handwerkliches Geschick, räumliches Vorstellungsvermögen und körperliche Belastbarkeit sind nach Angaben des Auszubildenden sehr wichtig. Vor allem aber "sollte man schwindelfrei sein, denn wir arbeiten logischerweise viel auf dem Dach, da muss man genau aufpassen wo man hintritt und immer mit voller Konzentration dabei sein." Auch als Auszubildender im zweiten Lehrjahr, der seine Lehrzeit durch sein Abitur um ein Jahr verkürzen konnte, ist der angehende Zimmerer schon beim Stellen des Dachstuhls in enormer Höhe dabei. "Am Anfang ist man noch etwas vorsichtig, aber mit der Zeit wird man immer sicherer," bemerkt Kevin. "Um auf dem First, dem höchsten Querbalken eines Hauses zu arbeiten, braucht es reichlich Erfahrung. Dort zu arbeiten, ist anspruchs- aber auch ehrenvoll, das machen Zimmerer, die sehr sicher sind," erklärt Zimmerermeister Markus Helmle. Im Alltag ist Kevin immer mit einem Gesellen unterwegs, der ihm hilft und Tipps gibt. "Wir arbeiten generell immer im Team, denn fast alle Arbeiten auf dem Dach müssen gemeinsam erledigt werden," weiß der Simonswälder.

Doch neben dem Stellen einer Dachstuhlkonstruktion müssen die Handwerker viele weitere Aufgaben auf dem Bau erfüllen. Vom Innenausbau über den Bau von Treppen bis zum Erstellen ganzer Holzhäuser oder der Sanierung von Gebäuden ist alles mit dabei. "Bei einem Neubau wird nach Erstellung des Dachstuhls die komplette Deckung des Daches inklusive Dämmung von uns vorgenommen," erklärt Markus Helmle.

Dennoch gehört das Aufrichten eines Dachstuhl sicherlich zur Königsdisziplin eines jeden Zimmerers. Zunächst werden die Dachbalken mit computerunterstützten CAD-Programmen gezeichnet und in der Firmenhalle nach Maß hergestellt. Dann werden sie zur Baustelle gebracht und dort wie in einem Baukastensystem nacheinander angebracht. "Dabei ist Teamwork und genaues Arbeiten sehr wichtig. Zuerst wird der First gestellt. Die Dachbalken sind vorgebohrt und werden von oben auf dem First genagelt und geschraubt," beschreibt Kevin.

Nach der Ausbildung sollte ein Zimmerer in der Lage sein, eine eigene Dachstuhlkonstruktion selbst zu erstellen. In seinem Gesellenstück muss der Azubi von der Zeichnung bis zur Umsetzung alles in einem kleinen Modell bewerkstelligen. Während in der Praxis aus wirtschaftlichen Gründen die Zeichnungen mit CAD-Programmen erstellt werden, fertigen die Lehrlinge die Zeichnungen noch von Hand an. "Danach wird das Holz abgebunden, das heißt nach Maß hergestellt und zusammengebaut." Diese Abläufe lernt der Auszubildende neben seiner Tätigkeit im Betrieb auch in der Berufschule und in der überbetrieblichen Ausbildung in Bühl kennen. Nach seiner Ausbildung will Kevin auf jeden Fall weiter Berufserfahrung in seinem Handwerk sammeln und sich weiterbilden.

 

 

 

Holzbau Helmle GmbH
Am Häuslerain 10
79263 Simonswald

 

Tel.: 07683-337

Fax: 07683-1484